Lerntipps

Lernen und Sprachniveaus

LERNTEMPO UND -UMGEBUNG

Das eigene Lerntempo und -umgebung gestalten ist der beste Start fürs Griechisch Lernen.

Finden Sie einen Ort zuhause oder draußen, wo Sie am besten lernen. Eine angenehme Umgebung ist, mindestens für den Anfang, motivierend, weil sie das Tempo und die Effektivität des Lernens voranbringt. Und dies betrifft alle Lernumgebungen.

DAS LERNEN LERNEN

Kann ich griechisch lernen? Ich bin zu alt... Ich bin kein Sprachtalent... Es ist zu anstrengend und ich habe wenig Zeit ...

Es gibt kein Alterslimit um eine neue Sprache zu lernen. Das Lernen Erwachsener unterscheidet sich vom Lernen der Kinder, weil Erwachsene weniger Zeit haben und, weil sie gerne "falsch" lernen. Das Wort "falsch" ist auch ein beliebtes Wort der Erwachsenen. Darum verwende ich es.

In Wirklichkeit aber sollte man "richtig" und "falsch" beim Lernen vergessen. Lieber: "geeignet, passend, angenehm, gelungen, zielorientiert" und ihre Gegenteile.

Also die Fragen, die Erwachsene lieber stellen sollen, sind:

Will ich Griechisch lernen? 

Wie lerne ich effektiver bzw. schneller? 

Wieviel Zeit kann/will ich dafür investieren?

Erwachsene können vielleicht nicht mehr wie Kinder lernen, aber sie sollen das wollen, was die Kinder -und alle- am meisten zu lernen motiviert: SPASS! 

EUROPÄISCHE SPRACHNIVEAUS

A1-A2

Elementare Sprachverwendung

  1. Sehr einfache Fragen stellen und Antworten geben. einfache Sätze, mich auf einfache Art verständigen. 
  2. Sätze und häufig gebrauchte Ausdrücke verstehen, die mit Bereichen von ganz unmittelbarer Bedeutung zusammenhängen.  

B1-B2

Selbstständige Sprachverwendung

  1. Die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. Kann die meisten Situationen auf Reisen bewältigen.
  2. Die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen; versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fließend verständigen.

  C1-C2

Kompetente Sprachverwendung

  1. Kann ein breites Spektrum anspruchsvoller, längerer Texte verstehen und auch implizite Bedeutungen erfassen. Kann sich spontan und fließend ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen.
  2.   Kann sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen.